Bundespolizei Hubschrauber im Einsatz, © Foto eines Hubschraubers der Bundespolizei im Einsatz

Kinoreife Verfolgungsjagd nach Einbruch

Nicht nur der sprintende Polizeipraktikant legte eine filmreife Fahndung hin. Zwei Wohnungseinbrecher konnten am Mittwoch kurz nach der Tat festgenommen werden.

 

Diese Verfolgungsjagd in Gauting hatte filmreifes Potential, die Meldung der Pressestelle der Polizei liest sich ähnlich wie ein Drehbuch.

 

…Die Bewohnerin des betroffenen Einfamilienhauses ist für einen Moment nicht daheim, und schon nutzen zwei Einbrecher die Situation zu ihrem eigenen Vorteil. Mit Gewalt dringen sie in die Wohnung der 52-jährigen Frau ein. Doch der Aufenthalt der Verbrecher ist kurz. Nur wenig später, gegen 13.30 Uhr, kommt die Dame nachhause und entdeckt, wie zwei dunkel gekleidete Menschen in ihrem Wohnzimmer herumschnüffeln. Sie bleibt ruhig und handelt bedacht. Sofort verlässt sie die Wohnung und alarmiert per Handy die Polizei.

 

Die Täter haben sie offenbar bemerkt, stürzen aus dem Haus und rennen davon. Die Bewohnerin hat sich allerdings die beiden gut eingeprägt und kann der Polizei Hinweise und optische Auffälligkeiten nennen. Sofort startet eine Großfahndung. Mit einem Helikopter und mehreren Streifenwägen heften sich die Beamten an die Fersen der Verbrecher.

Eine Streife wird für die zwei Männer sichtbar. Plötzlich trennen sich ihre Wege, sie laufen in unterschiedliche Richtungen. Der eine flüchtet in die Würm und durchquert den Fluss. Tapfer springen die strammen Polizisten hinterher und nehmen den mit einer Softair bewaffneten Mann fest.

 

Verbrecher Nummer Zwei rennt in einen Wald Richtung Starnberg und flieht zu einer Anhöhe. Noch bevor er in dem dunklen Dickicht verschwinden kann, setzt ihm ein Polizeipraktikant nach. Der Abstand zwischen den beiden ist groß, der Einbrecher hat einen deutlichen Vorsprung, doch der junge Sprinter holt den Täter auf Sichtweite ein. Gemeinsam mit dem Hubschraubereinsatz gelingt es der Polizei, auch diesen Mann zu stellen und festzunehmen.

 

Der junge spurtstarke Beamte ist ein 400-Meter Läufer aus der Spitzensportfördergruppe der Polizei. Ausgerechnet in dieser Zeit macht er ein Praktikum bei der Polizeiinspektion Starnberg. Ein Fang, der sich für die Dienststelle auszahlt. Die 20- und 25-jährigen Tatverdächtigen werden schließlich dem Ermittlungsrichter vorgeführt.

 

ScRi