parkende Autos in Münchner Straße, © Symbolfoto

Erfolgsjahr für Car-Sharing-Firmen: So geht es weiter

Seit der Einführung des Car-Sharings in München hat sich die Nutzung dieser Fahrzeuge stetig gesteigert. Das Konzept, dass die Münchner von ihren privaten auf „geteilte Autos“ umsteigen, ist laut Stadträten aufgegangen. Nun soll ein Änderungsantrag der SPD und CSU für eine größere Ausweitung des Car-Sharings sorgen.

 

Politiker der CSU und SPD stellen einen Änderungsantrag, der Carsharing noch weiter erleichtern soll. Aus einem Gutachten, das dem Stadtrat mit der Beschlussvorlage präsentiert wurde, geht hervor, dass mittlerweile ein Car-Sharing-Auto im Schnitt drei Privat-PKW ersetzt. Die Parteien beschlossen deshalb, die Einschränkungen der Autoverleihfirmen zu minimieren.

 

Änderungsantrag

 

Am Dienstag beschloss der Kreisverwaltungsausschuss des Stadtrats, dass die bisher gültigen Limits ab Frühjahr 2016 ungültig sind. Also dürfen die Firmen nicht mehr nur 500 ihrer Autos zur Verfügung stellen, sondern müssen keine Obergrenze mehr befolgen. Des Weiteren halbieren sich die Gebühren für die Parklizenzen. Die Anbieter müssen nur noch bis zum 600. Auto KFZ-Gebühren zahlen, alle restlichen sind kostenfrei. Mit den Car-Sharing-Fahrzeugen darf ab April auch auf reinen Bewohnerparkplätzen geparkt werden, berichtet der Münchner Merkur.