Eine Spritze beim Arzt (Impfung oder Injektion), © Symbolfoto

Erkrankter auf Veranstaltung in München: Stadt warnt vor Masern

Bei der „European-Outdoor-Film-Tour“ am 4. Dezember in München war eine Person anwesend, die zu diesem Zeitpunkt an Masern erkrankt war. Das Referat für Gesundheit  und Umwelt hat deshalb eine Warnung herausgegeben. Demnach könnten sich andere angesteckt haben und nun selbst an Masern erkranken.

 

Am 4. Dezember 2018 fand die „European-Outdoor-Film-Tour“ in der alten Kongresshalle München (Theresienhöhe 15) statt. Bei der Veranstaltung war auch eine Person anwesend, die an Masern erkrankt und zu diesem Zeitraum ansteckend war.

 

Deshalb informiert das Referat für Gesundheit und Umwelt (RGU) über den Vorfall, da sich andere Personen, die an der  Veranstaltung teilgenommen haben, angesteckt haben könnten. Dies ist in der Regel nur der Fall wenn man nicht gegen Masern geimpft ist und in der Vergangenheit noch nicht daran erkrankt ist. Nun, acht bis zehn Tage nach der Veranstaltung und einer möglichen Ansteckung, könnten diese Menschen selbst erkranken.

 

Eine Masern-Erkrankung ist meldepflichtig, da sie gefährliche Komplikationen verursachen kann. Deshalb bittet das Referat für Gesundheit und Umwelt die betroffenen Personen, sich umgehend unter der Telefonnummer 233-4 78 09 zu melden, um sie auf ihr mögliches Risiko hinzuweisen. Ein individuelle Beratung ist auch bei jedem Haus- und Kinderarzt möglich.

 

Bei Masern handelt es sich um eine hochansteckende Virusinfektion, die Fieber, Husten, Schnupfen, Halsschmerzen und Bindehautentzündungen hervorruft. Neben dem typisch roten Hautausschlag, der häufig hinter den Ohren und im Gesicht beginnt, führt die Krankheit zu einem sehr schlechten Allgemeinzustand. Es können auch lebensbedrohliche Lungen- oder Hirnhautentzündungen auftreten. Deshalb dürfen an Masern erkrankte Personen und deren nicht immune Kontaktpersonen keine Gemeinschaftseinrichtungen wie Kindergärten, -krippen und Schulen betreten.