Baugerüst umgestürzt Ismaninger Straße München, © Foto der Berufsfeuerwehr München

Etliche Einsätze: Das war der Sturm in München

Nach dem Orkantief vom Wochenende können Feuerwehr und Polizei aufatmen – zwar waren sie oft im Einsatz, doch größere Schäden blieben aus.

 

München  – Die Stürme Felix und Elon sind am Wochenende über Bayern hinweggefegt und haben Bäume umgeknickt, Baugerüste umgeworfen und Dachziegel fortgeweht. Größere Schäden blieben jedoch aus, verletzt wurde niemand.

 

 

Der Sturm blies zunächst auch suptropische Luftmassen nach Bayern. Am Samstag kletterten die Temperaturen in manchen Teilen des Freistaats auf frühlingshafte 20 Grad. Dafür stürzten die Temperaturen am Sonntag wieder ab und es mischten sich Schneeschauer ins Wettergeschehen. Wechselhaft soll es auch weitergehen.

 

Die Feuerwehr war vor allem wegen entwurzelter Bäume oder herabfallenden Ästen im Einsatz, drei Bahnstrecken waren zeitweise blockiert. In einigen Skigebieten legte der starke Wind den Betrieb lahm.

 

 

Einsätze in München

 

In München war die Feuerwehr in der Nacht zu Sonntag 21 Mal im Einsatz, in der Vornacht 180 Mal. Die Polizei berichtet von 224 Einsätzen.

 

Meist waren es umgestürzte Bäume bzw. herabfallende Äste. Am Freitag, 09.01.2015, gegen 13.50 Uhr wurde die Polizei in die Ismaninger Straße gerufen. Dort war ein 22 Meter hohes Baugerüst umgestürzt und auf die Straße gefallen. Dabei wurden sowohl die Straßenbeleuchtung als auch die Oberleitung der Trambahn beschädigt. Während der Aufräumarbeiten musste die komplette Ismaninger Straße gesperrt werden, was zu entsprechenden Verkehrsbehinderungen führte.

 

Nach bisherigen Erkenntnissen wurde in München durch die Sturmtiefs niemand verletzt.