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Event- und Volleyballhalle in Aschheim: Mitarbeiter soll Feuer gelegt haben

Nach einem Großbrand in einer Event- und Beachvolleyballhalle in Aschheim hat die Polizei einen mutmaßlichen Brandstifter festgenommen, der für den rund 2,5 Millionen Euro teuren Schaden verantwortlich sein soll. Es handelt sich um einen Mitarbeiter.

 

Wie bereits berichtet, kam es am Montag, 09.02.2015, gegen 05.00 Uhr zu einem Brand in einer Eventhalle in Aschheim. Das Feuer hatte sich großflächig in der Halle und im Gastronomiebereich ausgebreitet. Der Gesamtschaden wurde auf ca. 2,5 Millionen Euro geschätzt.

 

Wie die weiteren Ermittlungen ergaben, lag als Brandursache eine Brandstiftung vor. Dazu war auch noch in einen angrenzenden Bürocontainer eingebrochen worden. Durch die Kriminalpolizei konnte nun ein Mitarbeiter als Tatverdächtiger ermittelt werden. Er hatte sich im Rahmen seiner Zeugenaussage so in Widersprüche verstrickt, dass sich gegen ihn ein dringender Tatverdacht erhärtete. Er wurde daraufhin am Mittwoch, 08.04.2015, festgenommen und befindet sich nun in Untersuchungshaft.

 

Sein Motiv ist laut Polizei unterdessen noch völlig unklar, ob es einen Streit mit dem Chef gab, ein versuchter Versicherungsbetrug vorliege oder der Mitarbeiter gar Rache-Absichten oder ähnliches hatte, ist bisher nicht bekannt. Die Ermittlungen dauern an.