Verkehrskontrolle Polizei, © Verkehrskontrolle Polizei

Faschingszeit: Polizei kündigt verstärkt Verkehrskontrollen an

Auch in diesem Jahr wird die Polizei zur Faschingszeit verstärkt Verkehrskontrollen auf Bayerns Straßen durchführen. Durch die Kontrollen sollen Alkohol- und Drogenfahrten unterbunden werden. Wegen solcher kam es 2018 alleine im Bereich Oberbayern Nord zu 45 Verkehrsunfällen und 13 Verletzten.

 

„Die Polizei kontrolliert nicht um Faschingsbegeisterten den Spaß zu verderben, sondern um alkoholbedingte schwere Verkehrsunfälle zu vermeiden!“, so Polizeipräsident Günther Gietl. Alkohol und Drogen seien immer noch eine Hauptursache für Unfälle.

 

Vergangenes Jahr kam es in der Faschingszeit alleine im Bereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord zu 45 Verkehrsunfällen, bei denen Alkohol und Drogen im Spiel waren. Dabei wurden 13 Menschen verletzt. Bei zahlreichen Kontrollen ohne Unfall, musste die Polizei 78 Führerscheine einkassieren.

 

Mit der Ankündigung, mehr Kontrollen durchzuführen, appelliert die Polizei an die Vernunft der Verkehrsteilnehmer und rät zudem:

 

  • Genießen Sie die närrische Zeit und feiern Sie nach Lust und Laune – aber ohne Alkohol und Drogen am Steuer!
  • Klären Sie bereits vor dem Genuss von Alkohol ab, wie Sie wieder sicher nach Hause kommen, ohne selbst fahren zu müssen.
  • Greifen Sie auf öffentliche Verkehrsmittel und Taxen zurück. Auch wenn eine Fahrt auf den ersten Blick teuer erscheint, ist das allemal billiger als der Verlust Ihres Führerscheins!
  • Steigen Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit nie in ein Auto ein, wenn Sie das Gefühl haben, dass der Fahrer unter Alkohol- oder Drogeneinfluss steht!
  • Unterschätzen Sie nicht den Restalkohol am nächsten Morgen. Der Körper baut durchschnittlich etwa 0,1 Promille in der Stunde ab. Reichlich Alkoholgenuss am Vortag kann deshalb zur Folge haben, dass Sie auch am nächsten Morgen noch nicht fahrtauglich sind.