Sparschwein, © Symbolbild

Festnahme eines wiederholten Sparschweindiebs

Ein Intensivtäter stiehlt seit insgesamt 23 Jahren Sparschweine und Spendenkassen aus Geschäften. Er saß bereits im Gefängnis und ist jetzt wieder auffällig geworden. Gegen den 57-Jährigen erging ein Untersuchungshaftbefehl wegen Wiederholungsgefahr.

 

Bereits im Jahr 1995 fiel der 57-jährige Münchner als sogenannter „Sparschweindieb“ auf. Zu diesem Zeitpunkt beging er bereits mehr als 260 Einzeltaten und verbüßte 15 Haftstrafen. Er gilt als Intensivtäter und wurde zuletzt Ende 2017 aus der JVA in München Stadelheim entlassen. Kurz nach seiner Entlassung beging er bereits Mitte März einen erneuten Diebstahl: Aus einem Fahrradgeschäft in der Münchner Innenstadt klaute er zum wiederholten Mal ein Sparschwein. Es folgten drei weitere Diebstähle in München. Wie die Polizei berichtet, war der Mann auch in den Landkreisen Passau und Weilheim aktiv.

 

Diebstahl immer nach ähnlichem Muster

 

Die Tat läuft bei dem 57-Jährigen immer ähnlich ab. Zuerst betritt der Mann die Geschäfte und täuscht vor, etwas kaufen zu wollen. Er nutzt eine günstige Gelegenheit, nimmt Sparschweine und Spendenkassen vom Tresen und steckt diese ein. Kurz danach verlässt er das Geschäft unter einem Vorwand.

Nach richterlicher Vorführung erging jetzt Untersuchungshaftbefehl wegen Wiederholungsgefahr.