Finanzministerium: Kein Wasser für Polizisten bei Terrortraining

Das Finanzministerium lehnte die Finanzierung von Wasser für Polizisten ab. Die Übungsgruppe hat am Dienstag bei den heißen Temperaturen lebensbedrohliche Einsatzlagen trainiert. Dank den Gewerkschaften DPolG und GdP konnten die Übungsteilnehmer ihren Durst stillen.

 

Sieht so wirklich die Wertschätzung gegenüber der Polizei aus?

 

Es gibt keine finanziellen Mittel für ein bisschen Wasser für Polizisten, die in der ehemaligen Bayern-Kaserne eine Übung über „Lebensbedrohliche Einsatzlagen“ hatten. Die Polizistinnen und Polizisten trainierten hier verschiedene Szenarien mit der neuen Körperschutzausstattung, bei der jeder zusätzlich etwa 20kg mehr tragen muss.

 

Der Übungsleiter des Terrortrainings wollte für diesen körperlich sehr anstrengenden Übungstag und aufgrund der hoch angekündigten Temperaturen, Mineralwasser für die Trainingsgruppe besorgen. Dann aber der Strich durch die Rechnung vom Finanzministerium:

 

Das ist rechtlich so nicht möglich.

 

Dafür gäbe es laut einem Schreiben kein Entscheidungsspielraum. Also Fazit: Kein Wasser für die Polizisten.

 

Daraufhin haben sich die beiden Gewerkschaften DPolG und GdP zusammengeschlossen und kauften Wasser für die Übungsgruppe. Der Kauf des Wassers wurde auch ohne zu zögern beschlossen. Thomas Bentele, der stv. Landesvorsitzende der GdP in Bayern, hat sich die Finanzierungszusae bei den beiden Münchnern Bezirksvorsitzenden Oskar Schuder und Jürgen Ascherl geholt.

 

Thomas Bentele packte dann selber sein Auto mit 150 1,5-Liter Wasserflaschen und Getränkebechern und die Polizistinnen und Polizisten konnten ihren Durst noch stillen.

 

 

So sieht ein Terror-Training der Polizei aus:

 

 

So sehen die neuen Schutzwesten der Polizei aus:

 

 

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