G7: Grenzkontrollen wieder möglich, © Foto: Bundespolizei

Flughafen München: „Findelkind“ Franziska geht es besser – Mutter bleibt verschwunden

Dem Findelkind vom Münchner Flughafen geht es besser. Das Neugeborene wird weiterhin im Haunerschen Kinderspital betreut. Von der Mutter fehlt weiterhin jede Spur.

 

Wie die Süddeutsche Zeitung am Donnerstag berichtet, ist das Findelkind vom Münchner Flughafen wohlauf. Franziska heißt das Neugeborene, welches vergangene Woche auf einer Toilette am Airport gefunden wurde. Aus einer Pressemitteilung geht hervor, dass das Mädchen weiterhin im Haunerschen Kinderspital intensivmedizinisch betreut wird.

 

Eine Prognose über den Behandlungsverlauf oder eventuelle Spätfolgen können die Ärzte noch nicht abgeben. Bestätigen konnten sie jedoch die Vermutung der vergangenen Tage. Das Baby ist kurz vor seinem Fund auf die Welt gekommen und ausgesetzt worden. Inzwischen wiegt das Mädchen knapp 3500 Gramm und ist 54 Zentimeter groß.

 

Von der Mutter, die Franziska vergangene Woche auf einer Toilette am Münchner Flughafen zur Welt gebracht hatte, fehlt weiterhin jede Spur. Schwer unterkühlt wurde das Neugeborene von einer Flugpassagierin auf der Damentoilette eines Parkhauses entdeckt . Per Helikopter wurde es umgehend in eine Klinik geflogen.

 

Die Polizei sucht weiter nach Zeugen und hat eine Fahndung eingeleitet.

 

Das Jugendamt wurde bereits informiert, um einen Vormund für das Neugeborene zu bestellen.

 

rg