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Flughafen München: Handgranatenfeuerzeug im Gepäck und Betrugsversuch

Am gestrigen Mittwoch entdeckte das Kontrollpersonal am Flughafen München eine Handgranate. Diese entpuppte sich im Nachhinein als Feuerzeug.

 

Am Mittwoch den 21. September, wollte ein Mann aus den USA die Passagierkontrolle des Flughafen Münchens im Terminal 1 passieren. Bei der Durchleuchtung entdeckte das Personal einen Gegenstand, der einer Handgranate ähnelte. Die Kontrollspur wurde unverzüglich gesperrt, ein Entschärfertrupp der Bundespolizei wurde herangezogen. Nachdem der 25-Jährige den Beamten erklärte, dass es sich um ein sogenanntes Tischfeuerzeug handelte, stellten auch die Spezialkräfte die Ungefährlichkeit des Objektes fest. Der Reisende sah ein, dass es keine gute Idee war, einen Gegenstand dieser Art bei einem Flug mitzuführen und übergab das Feuerzeug den anwesenden Behörden. Er hat keine Strafe zu erwarten.

 

Am Dienstag den 20.September, sorgte bereits ein anderer Fall für Aufsehen: ein 31-jähriger Südkoreaner wurde bei seinem Flug nach Seoul beim Zoll vorstellig. Bei seinem Reisepass wurden die Beamten stutzig und fanden schnell heraus, dass der Mann eine gültige Aufenthaltserlaubnis besitzt und in Deutschland wohnt. Um dieses zu verschleiern, entfernte der Asiate die Aufenthaltserlaubnis aus seinem Pass. Der Hintergrund: Ausländer, die keinen Wohnsitz in Deutschland haben, können sich bei der Ausreise aus der EU die Mehrwertsteuer von Bekleidung, aber auch technischen Geräten erstatten lassen.

 

Der Mann hat nun neben einem Betrugsverfahren auch eine Anzeige wegen Veränderung von amtlichen Ausweisen bekommen, durfte jedoch daraufhin nach Seoul ausreisen.