Franck Ribéry beim Training des FC Bayern München, © Franck Ribery

Franck Ribéry verklagt „Closer“ auf 400.000€ Schadensersatz

Franck Ribéry vom FC Bayern München verklagt die Zeitschrift Closer auf eine Schadensersatzsumme von 400.000€. Das Klatschblatt hatte Ribéry erneut Verbindungen in die Rotlichtszene unterstellt.

 

 

Der 32-jährige Fußballer Franck Ribéry kann nach einer Verletzung gerade erst wieder die ersten Trainingseinheiten bestreiten, da steht schon der nächste Ärger an. Diesmal betrifft es jedoch nicht den Sport. Das Magazin „Closer“ hat dem ehemaligen französischen Nationalspieler erneut Verbindungen zum Rotlichtmilieu unterstellt.

 

Ribéry hatte schon einmal mit ähnlichen Vorwürfen zu kämpfen. Ihm und seinem Fußball-Kollegen Karim Benzema wurde jeweils Sex mit minderjährigen Prostituierten vorgeworfen. Ribéry wurde jedoch freigesprochen, da ihm nicht nachgewiesen werden konnte, dass er das Alter der jungen Frau kannte.

 

Laut Informationen von Sport1, liegt der Nachrichtenagnetur AFP ein anwaltliches Schreiben vor, in welchem zu lesen ist, dass Ribery durch die Veröffentlichung des Artikels der „Closer“-Redaktion eine erhebliche Rufschädigung befürchte.

 

Die Gegenseite weist sämtliche Vorwürfe aber zurück. „Closer“ gibt an, nur Informationen veröffentlicht zu haben, die auch durch die Polizei bestätigt wurden.

 

Bleibt zu hoffen, dass sich der Mittelfeldspieler trotz der Vorwürfe auf sein sportliches Comeback konzentrieren kann, um den FC Bayern bald wieder auf dem Spielfeld unterstützen zu können.