Französin wollte Nacktbaden: Spektakuläre Rettung aus der Isar

Eine wegen der Wiesn angereiste 21 jährige musste am Samstag aus der Isar gerettet werden. Eigentlich wollte die junge Frau aus Frankreich nur Nacktbaden. Sie musste aber von mehreren beteiligten Helfern aus der Strömung gerettet werden. 

 

Am Samstag, 20.09.2014, um 19.40 Uhr, wählte eine 18-jährige Münchnerin den Notruf der Polizei und teilte mit, dass sich eine junge Frau in der Isar auf Höhe der Ludwigsbrücke befindet. Bei der Frau handelte es sich um einen 21-jährige Französin, die sich zusammen mit ihrem 21-jährigen us-amerikanischen Freund wegen der Wiesn in München befindet.

 

Die Französin wollte nackt in der Isar schwimmen und unterschätzte die Gefahren des fließenden Gewässers. Ein 47- jähriger Münchner, der die Situation bemerkte, zog sie an die Ufermauer und beide hielten sich an einem Stoffbeutel fest, den ein 17-Jähriger aus Oberhaching und ein 16-Jähriger aus Oberschleißheim an dem Geländer festgemacht hatten.

 

Polizeibeamte der Polizeiinspektion 21 (Au) stiegen auf die rutschige und schmale Ufermauer und konnten die Französin nach oben ziehen. Der 47-jährige Münchner schwamm zu einer anderen Uferstelle ca. 20 Meter flussabwärts und wurde dort von Polizeibeamten der Polizeiinspektion 11 (Altstadt) über die Ufermauer herausgezogen.

 

Aufgrund ihrer Unterkühlung musste die Französin in ein Münchner Krankenhaus gebracht werden. Der 47-jährige Münchner benötigte keine ärztliche Hilfe. Auf die Nachfrage, aus welchen Gründen sie sich nackt in der Isar befunden hatte, gab die Französin an, dass sie mit ihrem Freund ein Spiel spielen wollte, dass die Aufgabe enthielt, einmal durch die Isar hin und zurück zu schwimmen.

 

Zwischenzeitlich alarmierte Taucher der Feuerwehr und ein Polizeihubschrauber, die routinemäßig bei solchen Notrufen alarmiert werden, wurden wieder abbestellt. Es waren sechs Streifenbesatzungen der Münchner Polizei im Einsatz.