Haltestelle Quiddestrasse in München

Frau in München angegriffen – Schüler eilen zur Hilfe

Drei junge Männer sind einer Frau zur Hilfe geeilt, als diese auf ihrem Heimweg angegriffen wurde. Vermutlich konnten die couragierten Schüler so Schlimmeres verhindern.

 

Wie die Polizei heute mitteilt, ist bereits vergangene Woche eine 47-Jährige in München angegriffen worden. Die Frau war von der U-Bahn-Haltestelle Quiddestraße auf dem Weg nach Hause und wurde dabei von einem 21-Jährigen verfolgt. Unvermittelt riss er ihren Kopf an den Haaren nach hinten und drückte seine Hand auf ihren Mund und ihre Nase. Der 47-jährigen Münchnerin gelang es, dem Angreifer in die Hand zu beißen und dann um Hilfe zu schreien. Um dies zu verhindern, umarmte sie der Täter, drückte sie auf den Boden und legte sie auf den Rücken.

 

Schüler eilen zur Hilfe

 

Drei Schüler im Alter von 19 und 20 Jahren hörten die Schreie der Frau, eilten zur Hilfe und konnten den 21-Jährigen von der Frau wegzerren. Sie hielten ihn bis zum Eintreffen der Polizei fest.

 

Der erheblich unter Alkoholeinfluss stehende 21-Jährige hatte bei der Festnahme seinen Hosenschlitz offen. Nach Angaben der 47- Jährigen wurde sie jedoch sexuell nicht berührt. Inwieweit ein Sexualdelikt vorliegt, müssen die Ermittlungen der Fachdienststelle ergeben. Aufgrund des beherzten Einschreitens der drei Schüler konnte Schlimmeres verhindert werden.

 

Die 47-Jährige erlitt durch den Sturz Prellungen und Verletzungen an der Nase sowie einen Schock. Durch einen Rettungsdienst wurde sie noch vor Ort versorgt.