Landtag, © Symbolbild

Frauen im Ehrenamt

Mehr Frauen sollen für das Ehrenamt begeistert werden. Dafür müssen ihre Leistungen sichtbarer gemacht werden.

 

Nicht nur in Beruf und Bezahlung gibt es Unterschiede zwischen den Geschlechtern, sondern auch im Ehrenamt. „Aufgrund der Tatsache, dass es vor allem Frauen sind, die sich um pflegebedürftige Angehörige und den Haushalt kümmern, haben diese generell weniger Zeit für ein Ehrenamt als Männer“, erklärt die Ehrenamtsbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung Eva Gottstein.

 

Vor allem im Bevölkerungs- und Katastrophenschutz ist der Frauenanteil mit 18 Prozent wesentlich geringer. Doch auch hier leisten Frauen einen wichtigen Beitrag zum Gelingen unserer Gesellschaft – auf freiwilliger Basis, unterstreicht Gottstein. Um künftig mehr Frauen für diesen ehrenamtlichen Bereich zu gewinnen, müsse das weibliche Engagement dort sichtbarer gemacht werden. „Egal ob Feuerwehr, Rettungsdienst oder THW: Wir müssen diese Formen weiblichen Ehrenamts angemessen würdigen“, appelliert die Ehrenamtsbeauftragte.

 

Ein weiteres Thema, das Gottstein in den Fokus rückt, ist die unterdurchschnittliche weibliche Besetzung von Vorstandsposten im Ehrenamt.