Freimann: Frau ermordet – Mutmaßlicher Täter stellt sich selbst

Gestern Abend ist eine 33-jährige Frau in Freimann ermordet worden. Sie wurde verletzt in ihrer Wohnung vorgefunden und erlag ihren Verletzungen kurze Zeit darauf im Krankenhaus. Ihr dringend tatverdächtiger Lebensgefährte ist geflohen und von der Polizei gesucht worden. Der Mann stellte sich laut Polizeiangaben vor kurzer Zeit selbst.

 

 

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Noch bevor sich der 27-jährige Trockenbauer selbst bei der Polizei stellte, postete er einen Satz in polnischer Sprache in seinem privaten Facebook-Profil. Wahrscheinlich ist dem Mann ein Rechtschreibfehler unterlaufen. Ergänzt man einen Buchstaben, bedeutet der Satz: „Schließlich wurde es Hölle“. Wenn man ein Komma und en Sonderzeichen hinzufügt heißt es: „Es ist passiert“. Was er damit sagen wollte, ist noch nicht geklärt.

 

Der tatverdächtige Lebensgefährte des Opfers in Freimann hat sich selbst bei der Polizei gestellt., © Der letzte Post des mutmaßlichen Tatverdächtigen - dann stellte er sich selbst.

 

„Als Motiv nannte er anhaltende Streitigkeiten“, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Die 33-Jährige war laut gerichtsmedizinischer Untersuchung infolge einer massiven stumpfen, traumatischen Einwirkung auf Kopf und Oberkörper gestorben. Zudem habe sie Blut eingeatmet und verloren.

 

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Der mutmaßliche Täter stellte sich selbst.

 

Am Montag, den 06. Februar ist es zwischen 17 Uhr und 17.20 Uhr zu einem Mord in Freimann gekommen. Nachbarn verständigten den Rettungsdienst, nachdem sie einen Streit wahrnahmen und die 33-Jährige verletzt vorfanden. Sie wurde niedergestochen. Laut Polizeiangaben, wollte sich die Frau von ihrem Mann trennen.

 

Krzysztof, Roman WALKOWSK, Ermordet, , © Nachbarn der Ermordeten riefen den Rettungsdienst.

 

Zu diesem Zeitpunkt flüchtete der polnische Lebensgefährte der Frau aus der Wohnung. Er gilt als dringend tatverdächtig. Gegen den Mann wird Haftbefehl wegen Mordes beantragen. Die Frau erlag ihren Verletzungen in einem Krankenhaus. Die Frau starb den bisherigen Ermittlungen zufolge „durch stumpfe und scharfe Gewaltanwendung“. Am Tatort wurden zwei Messer gefunden, bei denen es sich wahrscheinlich um die Tatwaffen handelt. Die Ermittlungen dauern an.