Hubschrauber der Bergrettung im Einsatz, © Symbolfoto

Garmisch-Partenkirchen: Hüttenwirt stirbt beim Eisklettern

Garmisch-Partenkirchen: Am Sonntag ereignete sich ein tragischer Unfall am Partnach-Ursprung im Reintal: Ein Mann wurde beim Eisklettern mit seinen zwei Söhnen von herunterstürzenden Eisbrocken begraben. Er starb noch vor Ort.

 

Großeinsatz für die Bergwacht in Garmisch-Partenkirchen: Etwa 30 Einsatzkräfte mit Polizeihubschrauber rückten am Sonntagvormittag ins Reintal aus. Ein 51-jähriger Hüttenwirt der Reintalangerhütte befand sich mit seinen zwei Söhnen am sogenannten Partnach-Ursprung zum Eisklettern.

 

Eisbrocken begräbt 51-Jährigen

 

Gegen 10.30 Uhr fiel ein Teil des noch vorhandenen Eisgebildes in sich zusammen und begrub den Verunglückten vollständig unter sich. Auch einer seiner Söhne wurde von den herabstürzenden Eismassen verschüttet. Der zweite Sohn versuchte zunächst seinem Vater und Bruder zur Hilfe zu eilen. Nachdem er keine der beiden Personen aus den Eismassen befreien konnte, alarmierte er sofort die Bergwacht.

 

Insgesamt 30 Einsatzkräften gelang es schließlich während des gefährlichen Einsatzes den verletzten Sohn und den Verunglückten zu befreien. Die Eismassen mussten mit Hilfe von Kettensägen zerkleinert werden, um zu den Personen vordringen zu können. Der verschüttete Sohn konnte mit einer Beinverletzung mit einem Rettungshubschrauber ins Klinikum nach Garmisch gebracht werden.

 

Für den Hüttenwirt kam allerdings jede Hilfe zu spät. Er verstarb noch vor Ort. Er wurde mit einem Polizeihubschrauber abtransportiert.

 

jk