Gefährliche Kalium-Verbindung an Schule gefunden: Sprengung durch Spezialkräfte

An einer Schule in Pullach wurden am Donnerstag etwa 500 Gramm Kalium gefunden. Dieses lagerte dort schon mehrere Jahre. Nach einer Risikoanalyse durch Sprengstoffexperten des bayrischen Landeskriminalamts wurde das Kalium als hochexplosiv eingestuft. Daraufhin wurde eine kontrollierte Sprengung in einer naheliegenden Kiesgrube eingeleitet.

 

Am Donnerstag gegen 15 Uhr, ging bei der Polizei in Pullach ein Anruf von einer naheliegenden Schule ein. Der Grund des Anrufs war eine aufgefunde Kaliumverbindung, die vermutlich jahrelang übersehen worden war.

 

Die Polizei und das bayerische Landeskriminalamt stuften nach ihrem Eintreffen und einer anschließenden Untersuchung der Verbindung die Chemikalie als höchst instabil ein. Daraufhin wurde die örtliche Feuerwehr zur Unterstützung herangezogen. Mit Hilfe der Feuerwehr wurde der hochgefährliche Behälter mit einem Einsatzkovoi zu einer Kiesgrube in Planegg gebracht und kontrolliert gesprengt. Die Sprengung fand gegen 21 Uhr statt.