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Germanwings-Flugzeugabsturz: Zwei Todesopfer aus Bayern

Bei dem Flugzeugabsturz einer Germanwings-Maschine in Südfrankreich sollen auch zwei Passagiere aus Bayern ums Leben gekommen sein. Laut exklusiv-Infos der TZ handelt es sich um einen 38-Jährigen aus dem Landkreis Starnberg. Der Münchner Merkur berichtet von einem weiteren Opfer aus Bayern.

 

Bei der Germanwings-Katastrophe in den französischen Alpen sind mehr Deutsche ums Leben gekommen als angenommen. Wie Germanwings-Chef Thomas Winkelmann am Mittwoch mitteilte, waren 72 Bundesbürger an Bord, als der Airbus am Dienstagmorgen an einem Hochgebirgsmassiv in Südfrankreich zerschellte. Zunächst hatte die Fluglinie von 67 Deutschen gesprochen, zugleich aber betont, dass sich die Zahl noch ändern könne. Laut exklusiv-Informationen der tz sei auch ein 38-jähriger Mann aus dem Landkreis Starnberg unter den Todesopfern. Der Münchner Merkur berichtet unterdessen von einem weiteren Opfer aus Bayern. 

 

Die Ursache für die Katastrophe mit insgesamt 150 Toten ist immer noch völlig unklar. Es seien weiter alle Hypothesen auf dem Tisch, sagte Frankreichs Innenminister Bernard Cazeneuve. Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) warnte vor Spekulationen. Es gebe keine belastbaren Hinweise darauf, dass Dritte den Absturz absichtlich herbeigeführt hätten, betonte er in Berlin.

 

Vor Ort, an den Flughäfen und im Umfeld der Angehörigen muss jetzt möglichst viel Hilfe geleistet werden. Unterstützung kommt dabei auch vom Krisen-Interventions-Team München. Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) hat heute außerdem eine dreitägige Trauerbeflaggung an allen staatlichen Dienstgebäuden in Bayern angeordnet.