Geschenke aus dem Ausland? Vorsicht vor versteckten Kosten!

Zu Weihnachten will man seinen Liebsten natürlich immer eine besonders große Freude bereiten. Immer beliebter werden Geschenke aus dem Internet, denn sie sind günstig und die Anschaffung ist so schön einfach. Allerdings können besonders hinter Bestellungen aus dem Ausland versteckte Kosten lauern.

 

Auf der Suche nach dem perfekten Weihnachtsgeschenk wird sicher jeder im Internet fündig. Die Auswahl ist riesig, die Preise sind meist sehr günstig und man muss zum Weihnachts-Shoppen nicht einmal das Haus verlassen. Doch genau hier ist laut dem Hauptzollamt München Vorsicht geboten.

 

„Nicht jedes vermeintliche Schnäppchen ist am Ende auch wirklich günstig. Versendet der Onlinehändler seine Waren nämlich aus einem Drittland in die Europäische Union, so fallen neben den Versandkosten möglicherweise auch noch die Einfuhrumsatzsteuer, Verbrauchsteuern und Zölle an, was ganz schnell den Spaß am Schenken verdirbt“, so Marie Müller, Sprecherin des Hauptzollamts München.

 

Bei Zusendungen aus einem Drittland gelten grundsätzlich folgende Richtwerte bei der Erhebung von Einfuhrabgaben durch den Zoll:

 

  • Warenwert bis 22 Euro: Hier fallen kein Zoll und keine Einfuhrumsatzsteuer an. Die Verbrauchsteuern, wie z.B. für Alkohol oder Tabak, werden allerdings erhoben.
  • Warenwert über 22 Euro bis 150 Euro: Die Einfuhrumsatzsteuer
    (19% oder 7%) und gegebenenfalls Verbrauchsteuern werden erhoben.
  • Warenwert über 150 Euro: Neben der Einfuhrumsatzsteuer fallen
    auch der warenabhängige Zoll und gegebenenfalls die Verbrauchsteuern an.

 

Weitere Infos dazu, finden Sie hier.

 

sf