Faustschlag , © Symbolfoto

Gewaltexzess: Münchner verprügelt grundlos Passanten

Am Samstag ist ein Münchner in der U-Bahnstation Untersbergstraße vollkommen ausgeflippt. Er attackierte grundlos und teils extrem brutal mehrere Passanten und verletzte sie. Der 21-Jährige konnte von couragierten Passanten gestoppt werden. Später wurde der Mann in eine Klinik eingewiesen. 

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Am Samstag, 21.02.2015, gegen 22.30 Uhr, befand sich ein 21- jähriger Mann aus dem Landkreis München im Sperrengeschoss der U-Bahnstation Untersbergstraße. Ohne ersichtlichen Grund griff er eine 23-jährige Kosmetikerin aus München an, indem er ihr unvermittelt von hinten in den Rücken schlug.

 

Sie wandte sich sodann hilfesuchend an eine Gruppe Passanten. Auch hier ging der Mann unvermittelt auf die Gruppe los und versetzte einer 24-jährigen Frau aus Berlin einen Faustschlag auf den Hinterkopf – die Gruppe flüchtete.

 

Der Mann stellte ihnen jedoch nach. Bei der Verfolgung traf er auf der Rolltreppe auf eine ihm entgegenkommende 32-jährige Frau aus München. Er attackierte sie sofort grundlos, indem er ihr mit den Fäusten mehrmals ins Gesicht schlug, bis sie auf der Rolltreppe zu Boden ging.

 

Auf dem Boden liegend schlug er weiter auf ihren Kopf ein und zerrte an den Haaren der Frau. Anschließend schlug er ihren Kopf mehrmals in die Seitenwand der Rolltreppe. Dies wurde von mehreren Personen beobachtet. Sie kamen der Frau zu Hilfe und überwältigten den 21-Jährigen.

 

 

Beherzte Passanten verhindern Schlimmeres

 

Nur durch das beherzte Eingreifen der Zeugen konnte der Mann davon abgehalten werden, der am Boden liegenden Frau weitere Verletzungen zuzufügen. Bis zum Eintreffen der Polizei wurde er fixiert und an die Beamten übergeben. Im Anschluss wurde der Mann eingewiesen. Während die 23-Jährige und 24-Jährige nur leichte Kopfverletzungen davontrugen, zog sich die 32-Jährige eine Trümmerfraktur der Nase, mehrere Platzwunden im Gesicht, ein Hämatom unter dem linken Auge, diverse Schwellungen im Kopfbereich, sowie eine offene Wunde am Hinterkopf zu. Sie musste zur Behandlung in ein Klinikum verbracht werden.

 

 

(Polizeibericht)