Rettungswagen im Einsatz, © Rettungswagen im Einsatz - Symbolbild

Grausamer Unfall in Ismaning: Rentner von Sense durchbohrt

Ismaning: In der Max-Joseph-Straße ist ein Rentner bei einem tragischen Unfall ums Leben gekommen. Scheinbar war der 79-Jährige mit dem Fahrrad unterwegs und hatte ein Sense dabei. Vermutlich stürzte er in diese und erlag anschließend seinen Verletzungen.

 

Am Mittwoch (gegen 15.00 Uhr) wurde ein 79-jähriger Rentner aus dem nordöstlichen Münchner Landkreis in Ismaning in der Max-Joseph-Straße im Eingangsbereich eines Wohnhauses von einem 53-jährigen Passanten auf dem Boden liegend aufgefunden.

 

Da der 79-Jährige keine Lebenszeichen mehr zeigte, führte der 53-Jährige bei ihm nun Wiederbelebungsversuche durch. Der verständigte Notarzt konnte letztendlich aber nun noch den Tod des 79-Jährigen feststellen. Nach dem bisherigen Ermittlungsstand war der 79-Jährige mit seinem Fahrrad unterwegs gewesen. Es ist jedoch nicht klar, ob es damit fuhr oder dieses schob.

 

Auf dem Fahrrad hatte der Rentner eine Sense dabei. Das Sensenblatt lag dabei auf dem Lenker, während sich der Griff der Sense auf dem Gepäckträger befand. Aus bislang ungeklärter Ursache kam der 79-Jährige vermutlich zu Sturz und fiel dabei unglücklich mit dem Oberkörper in die Spitze des Sensenblattes.

 

Anschließend versuchte er noch, sich in ein anliegendes Wohnanwesen zu begeben, um wohl Hilfe für sich zu holen. Letztendlich brach er dort jedoch im Eingangsbereich zusammen und erlag seinen schweren Verletzungen. Hinweise auf ein Fremdverschulden in irgendeiner Art und Weise gibt es nicht.