Grippewelle bei Münchner Müllabfuhr: Manche Tonnen bleiben stehen

Derzeit können nicht alle Mülltonnen in München – wie geplant – geleert werden. Der Grund: Seit Fasching hat so viele Mitarbeiter des Abfallwirtschaftsbetriebes die Grippe erwischt, dass es zu Engpässen kommt.

 

 

Der Abfallwirtschaftsbetrieb (AWM) informiert, dass derzeit die Leerung der Mülltonnen aufgrund des hohen Krankenstandes stark eingeschränkt ist. Seit der Faschingswoche sind zum Teil jeweils bis zu 25 Prozent der Mülllader und Kraftfahrer an Grippe erkrankt, so dass der normale Entsorgungsbetrieb nicht möglich war und der Abfuhrkalender ausgesetzt werden musste.

 

Der AWM hat die Leerungen so umgestellt, dass vorrangig die Restmülltonnen geleert beziehungsweise möglichst zeitnah nachgeleert werden. Die Leerung der Biotonnen, die im Winter ohnehin wenig gefüllt und zum Teil eingefroren sind, muss unter Umständen ausfallen. Priorität bei der Leerung haben Schulen, Kinderbetreuungsstätten, Altenheime und andere öffentliche Einrichtungen.

 

„Wir bitten, die Unannehmlichkeiten zu entschuldigen“, so Helmut Schmidt, zweiter Werkleiter des AWM. „Aktuell gehen der Krankenstand und auch die Rückstände bereits wieder zurück. Bis Ende der Woche werden alle Restmüll- und Papiertonnen nachgeleert, im Laufe der kommenden Woche holt der AWM die Leerungen bei den Biotonnen nach.“

 

Für Fragen können sich die Münchnerinnen und Münchner unter der Telefonnummer 2 33-9 62 00 an das Info-Center des AWM wenden.

 

Quelle: Rathausumschau