Größere Geschenke und kalte Adventszeit – die Prognosen für das Weihnachtsgeschäft

Nach einem entäuschenden Weihnachtsgeschäft vor einem Jahr will der bayerische Einzelhandel dieses Jahr erstmals mehr als 14 Milliarden Euro Umsatz erwirtschaften. Die kleinen Läden seien eher pessimistisch, die großen und vor allem der Onlinehandel optimistisch.

 

Dies sagte der Präsident des Handelsverbands Bayern, Ernst Läuger, am Dienstag in München. Einer HBE-Umfrage zufolge wollen die Bayern im Durchschnitt 501 Euro für Weihnachtsgeschenke ausgeben, vier Euro mehr als im Vorjahr.

 

Die Weihnachtsmärkte in den Städten und das Wetter könnten die Kauflaune beflügeln: «Wir hoffen auf eine kalte Adventszeit», sagte Läuger. Dagegen seien die von einzelnen Unternehmen ausgerufenen Schnäppchentage Black Friday und Cyber Monday am 23. und 26. November hinderlich: Rabattaktionen ausgerechnet in der umsatzstärksten Zeit des Jahres seien nicht sinnvoll.

 

 

dpa