Großes Aufräumen nach Sturmtief Niklas – Wälder immer noch gefährlich

Vor etwas mehr als einer Woche fegte das Orkantief Niklas durch München. Noch immer hat die Stadt mit den Nachwehen zu kämpfen. Besonders die Wälder und Friedhöfe sind stark betroffen.

 

Orkan Niklas sorgte für ordentlich Unruhe und zahlreiche Schäden. Es wurden unter anderem 1500 Bäume in Park- und Grünanlagen, Friedhöfen und Straßen so stark beschädigt, dass diese nicht mehr erhalten werden können. Das gab das Baureferat (Gartenbau) bekannt.

 

Hinzu kamen zahlreiche Astabbrüche sowie Kronenschäden. Insbesondere die Nadelbäume litten unter dem Sturm, weshalb gerade der Waldfriedhof und der Südpark, durch ihr hohes Aufkommen von Fichten (350 beziehungsweise 100 Fichten), stark betroffen sind.

 

 

Auch wenn die Aufräumarbeiten auf Hochtouren laufen und sich der Gartenbau sogar zusätzliche Unterstützung  von Fachunternehmen geholt hat, können die Arbeiten noch einige Wochen in Anspruch nehmen. Das Hauptaugenmerk liegt zunächst auf der Beseitigung von Gefahrenstellen und dem Freiräumen von Wegen.

 

Dadurch kann es auch zu vorübergehenden Sperrung einzelner Grünanlagen kommen, die unbedingt zu beachten sind, da auch weiterhin Gefahr, durch Windbruch und herabfallende Äste, entstehen kann. Um den entstandenen Schaden zu beheben sind auch Neupflanzungen möglich.

 

Waldfriedhof gesperrt!

 

Mittlerweile ist auch der Alte Südfriedhof wieder geöffnet. Der Ostfriedhof ist dagegen nur teilweise begehbar. Der Waldfriedhof und der Waldfriedhof Solln sind bis auf Weiteres noch komplett gesperrt.

 

Auch sollte man derzeit noch mit einen ausgedehnten Waldspaziergang warten. Zumindest wenn man sich das Erlebnis eines herabstürzendes Astes ersparen will. Bis die 5.000 Hektar Waldfläche, die sich in und um München befindet, wieder gefahrlos betreten werden kann, dauert es noch eine Weile.