Grüner Pfeil für Radfahrer ab 12. Februar in München getestet

Der erste Grüne Pfeil für Radfahrer wird in einem Pilotprojekt in München getestet. Ab dem 12. Februar dürfen Radfahrer an neun Kreuzungen trotz Roter Ampel abbiegen. Dieser Versuch endet zum Jahresende.

 

 

Münchens Kreisverwaltungsreferent Dr. Thomas Böhle hat am 12. Februar den ersten Grünen Pfeil für Radfahrer an einer Münchner Ampel angebracht. München ist Teil eines  bundesweiten Pilotversuchs zu dieser neuen Regelung. Insgesamt 15 Grünpfeile werden in der Innenstadt an neun Kreuzungen angebracht und danach getestet. Der Vorsitzende des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs Andreas Groh bewertet die Einführung des Grünen Radlpfeils als positives Signal zur Verbesserung der Situation im Münchner Verkehr.

 

 

Das Abbiegen bei Rot ist Radfahrern in München an einigen Stellen ab sofort möglich – natürlich immer mit der gebotenen Vorsicht. Geplant war der Pilotversuch des Grünen Radlerpfeils durch das Kreisverwaltungsreferat schon seit längerem. Als Testraum wurde das Innenstadtgebiet ausgewählt. Einige der Kreuzungen sind Lindwurm- / Zenettistraße, Dachauer- / Gröbenzeller Straße und Einstein- / Seerieder Straße.

 

Die Münchner Initiative wurde von der Bundesanstalt für Straßenwesen (BAST) aufgegriffen und erweitert diese zu einem bundesweiten Pilotversuch. Außer in München wird der Grüne Pfeil für Radfahrer beispielsweise auch in Hamburg, Leipzig oder Köln ausprobiert.

 

 

Es handelt sich um einen Versuch, der zum Jahresende beendet wird. Die Schilder werden im Anschluss zunächst wieder abmontiert. Das Ziel ist es, Daten und Zusatzinformationen zu gewinnen über die verschiedenen Konstellationen wie etwa Radweg trifft auf Radweg oder Radweg trifft auf Fahrbahn zu testen und anschließend zu evaluieren.

 

Lesen Sie passen zum Thema auch: Vorfahrt für Radler – Schnellwege in der Altstadt gefordert