Gscheid radln - Kampagne gegen Unfälle im Straßenverkehr

Der Sommer brennt, die U-Bahnen werden leerer und die Radwege sind zum bersten voll. Kein Wundern, dass es auch mit der Unfallquote nach oben geht. Verkehrsunfälle haben in den allermeisten Fällen im falschen Verhalten eines oder mehrerer Beteiligter ihre eigentliche Urasche. Selten wäre der Unfall unvermeidlich gewesen. Teilweise liegt Risikobereitschaft, ein versehentliches oder sogar bewusstes Fehlverhalten zugrunde.

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Die Münchner Polizei will dem entgegenwirken und die Aufmerksamkeit im Straßenverkehr erhöhen. Durch Verkehrsaufklärung, Verkehrsüberwachung und Öffentlichkeitsarbeit soll es mehr Verkehrssicherheit geben. Verbesserung der Beschilderung und Fahrbahngestaltung stößt bei der Bevölkerung auf Zustimmung, die vermehrte Verkehrsüberwachung dagegen weniger. Die Kontrollen von Radfahrern werden in den nächsten Wochen wieder rasant zunehmen – sehr zum Ärger einiger ungeduldiger Zweiradfans.

 

Dabei hat der verantwortungsbewusste Radfahrer bei einer Kontrolle kaum etwas zu befürchten. So wird im Rahmen der Verkehrsüberwachungsmaßnahmen insbesondere auf die korrekte Radwegbenutzung geachtet – Geisterradln ist die Unfallursache Nummer eins –, außerdem müssen sich Rotlichtsünder Sorgen machen. Auch die unerlaubte Benutzung von Gehwegen kann zum Bußgeld führen.

 

 

Seit im Jahr 2011 ein 10-Jahres-Höchstwert bei den Verletzten im Radverkehr verzeichnet werden musste, betreibt das Polizeipräsidium München die Kampagne „Gscheid radln – aufeinander achten!“ jährlich über die gesamte Radl-Saison hinweg, seit 2012 in Kooperation mit der Landeshauptstadt München. Das Ziel dieser Kampagne ist eine nachhaltige Erhöhung der Sicherheit rund um den Radverkehr durch ein höheres Maß an Regelkonformität und ein rücksichtsvolleres Miteinander aller Verkehrsteilnehmer. Vom 01. April bis 30. September 2013 führt das Polizeipräsidium München die diesjährige Kampagne durch.

 

 

 

Unser Kollege Christian Adamczyk hat sich mit dem Thema im Detail befasst und wird in den heutigen Abendnachrichten „München Heute“ um 18 Uhr ausführlich berichten.

 

 

 

jn / polizei

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