Guangzhou: Seehofer unterzeichnet Partnerschaftsabkommen mit Guangdong

Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) unterzeichnet am Freitag bei seiner Chinareise ein erneuertes Partnerschaftsabkommen mit der Provinz Guangdong. Das nördlich von Hongkong gelegene Guangdong ist wirtschaftlich stark und neben Shanghai die wohlhabendste Region in China.

 

Die Partnerschaft mit Bayern besteht seit 10 Jahren. Seehofer ist der erste bayerische Ministerpräsident, der die Region besucht. Vor der Unterzeichnung des Partnerschaftsabkommens will Seehofer noch das Audi-Werk in der Stadt Foshan besichtigen.

 

Am Samstag will Seehofer in der Stadt Shenzhen eine neue bayerische Vertretung eröffnen, die bayerischen Unternehmen als Anlaufstelle dienen soll. Guangdong hat über 100 Millionen Einwohner, die Provinz ist eines der wichtigsten Industriezentren Chinas. In den neunziger Jahren war Guangdong vor allem als Standort für billige Produkte wie Regenschirme, Textilien und Feuerzeuge bekannt. Heute lassen dort auch High Tech-Unternehmen wie der US-Konzern Apple fertigen. Auch viele deutsche Unternehmen sind präsent.

 

Hauptzweck von Seehofers China-Visite ist die Förderung der Wirtschaftsbeziehungen. “Es gibt keinen Ersatz für die persönliche Begegnung”, sagte Seehofer. China sei für die bayerische Wirtschaft der drittwichtigste Markt. In den kommenden Tagen wird Seehofer Spitzenpolitiker von Zentralregierung und Kommunistischer Partei treffen und die Partnerprovinz Guangdong im Süden des Landesbesuchen.

 

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Rg / dpa