FC Bayern-Trainer Guardiola will mit den Münchner Titel feiern, © Rico Güttich / muenchen.tv

Guardiola: Schlaflose Nächte wegen Systemwechsel

Bayern-Trainer Pep Guardiola schlägt Alarm wenn es um seinen strapazierten Kader geht.  Vor dem Topspiel gegen Überraschungs-Spitzenreiter SC Paderborn fällt Franck Ribery weiter aus.

 

Trainer Pep Guardiola rechnet damit, dass der Überraschungs-Spitzenreiter SC Paderborn auch am Dienstag beim FC Bayern mutig auftreten wird. Der Aufsteiger könne in der Münchner Arena «ohne Druck» antreten. «Wenn sie gewinnen, ist es eine große Überraschung, wenn sie verlieren, ist alles okay», sagte der Spanier am Montag.

 

 

Paderborns Spitzenplatz nach vier Spieltagen sei kein Glück: «Sie haben es verdient.» Im Umgang mit den eigenen, stark strapazierten Akteuren forderte Guardiola einmal mehr Nachsicht. Franck Ribéry wird weiterhin ausfallen. Dafür könne Arjen Robben nach muskulären Problemen «vielleicht» gegen Paderborn wieder spielen.

 

Belastung zu groß

 

„Ich brauche Shaq und Claudio Pizarro“, sagt Guardiola. Er hätte schon vor der Pressekonferenz zu Medienchef Hörwick gesagt zum Dreitagesrhythmus: „Wir killen so die Spieler.
„Es ist unmöglich, dass alle drei Tage die gleichen Spieler spielen. Wir verlangen zu viel von den Spielern.
Ruhelos mache ihn auch die Überlegungen mit welcher Abwehrreihe er beginne: „In der Saisonvorbereitung haben wir immer mit der Dreierkette trainiert, da hatten wir Zeit, hatten Javier.“ Jetzt sei Martinez verletzt, aber die Dreierkette immer noch ein Thema. Er denke lange vor dem Spiel darüber nach, ob er auf die Dreier- oder Viererkette setze.
dpa/make