Tramentgleisung Willibaldplatz, © Foto: Berufsfeuerwehr München

Hand steckt im Getränkehalter – Vierjährige von Feuerwehr befreit

Am Samstagabend rückte die Berufsfeuerwehr München zu einem besonderen Rettungseinsatz aus. Eine Vierjährige steckte mit der Hand im Getränkehalter ihres Kindersitzes fest.

 

Das kleine Mädchen hatte seine Hand so tief in den fest verbauten Getränkehalter gesteckt, dass es in der Ablauföffnung hängen blieb und nicht mehr selbst herauskam. Um ihrer Tochter zu helfe, trugen die Eltern den Kindersitz mitsamt Mädchen in die Wohnung. Doch ihre Befreiungsversuche scheiterten. Inzwischen war die Hand außerdem stark angeschwollen. Ratlos riefen die Eltern die Feuerwehr zu Hilfe.

 

Die ungewöhnliche Situation war auch für die Einsatzkräfte komplexer, als gedacht. Erst galt es die Vierjährige zu beruhigen und ihr Vertrauen zu wecken – durch die geschwollene Hand hatte die Kleine Schmerzen und war zudem verunsichert durch den fremden Besuch. Dann musste ein Spezialwerkzeug von der Hauptfeuerwache nachgefordert werden – es wurde mit Sondersignal zur Einsatzstelle beordert. Gebraucht wurde es allerdings nicht mehr. Die Feuerwehrmänner konnten den angebauten Getränkehalter mit dem Sägeblatt einer Metallsäge vom Sitz trennen. „Mit weiteren gezielten Schnitten am Getränkehalter konnte dieser nun aufgebogen und die Hand des Mädchens nach nur zehn Minuten wieder befreit werden“, so die Berufsfeuerwehr in einer Pressemitteilung.

 

Zur Ablenkung und Beruhigung durfte die kleine Patientin in der Zwischenzeit fernsehen. Sie war dadurch so sehr abgelenkt, dass sie von ihrer Befreiung kaum etwas mitbekam.

 

„Nun kann nicht nur das Mädchen von einem besonderen Erlebnis berichten, auch wir Feuerwehrleute erleben solche Einsätze selten. Nehmen sie ein gutes Ende, berichten auch wir gerne darüber. Das Mädchen kam mit dem Schrecken und ein paar lehrreichen Erfahrungen davon, wir wünschen ihr alles Gute“.

 

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