Hauptbahnhof München: Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Am gestrigen Montag (10. Februar) kam es durch zwei Personen bei einer Personenkontrolle am Münchner Hauptbahnhof zu  Widerstandhandlungen gegen Vollstreckungsbeamte.

 


Gegen 17:00 Uhr wurden am Haupteingang eine 43-Jährige aus Obergiesing und ein 47-jähriger Wohnsitzloser kontrolliert. Nachdem sie den Beamten ihre Ausweispapiere übergeben hatten, störten sie die Überprüfung, trotz mehrfacher Aufforderung dies zu unterlassen, durch stetes Unterschreiten des gebotenen Abstandes sowie durch lautes Herumschreien. Als die 43-Jährige versuchte einem Beamten das Pfefferspray am Gürtel zu entreißen, wurde sie zu Boden gebracht.

 

Daraufhin trat und schlug nun der 47-Jährige in Richtung eines Beamten und traf diesen am Oberkörper. Auf dem Weg zur Dienststelle, wo bei der Frau 2,3 und bei dem Mann 2,38 Promille Atemalkohol gemessen wurden, beleidigten sie Beamten.

 

Beide erwartet nun eine Strafanzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Die Bundespolizisten blieben unverletzt.

 

 

jn / Pressestelle Polizeipräsidium München