Hausbesetzung in München: Forderung nach bezahlbarem Wohnraum

Wie verschieden Personen in sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter melden, wurde das Gebäude des Kulturzentrums „Import Export“ in der Münchner Goethestraße von Hausbesetzern unter Beschlag genommen. Aus dem ehemaligen Obst- und Gemüseladen war vor rund drei Jahren ein gemeinnütziger Verein hervorgegangen, der, wie es auf der Internetpräsenz heißt, „es sich zur Aufgabe gemacht hat, Künstler, Kulturschaffende auf regionaler-, überregionaler und internationaler Ebene zu vernetzen, soziokulturelle Projekte zu generieren und Raum zur kreativen Entfaltung zur Verfügung zu stellen.“

 

Seit einiger Zeit schon ist klar: Das „Import Export“ wird nicht weiter existieren. Investoren haben das Grundstück erworben und dem Gebäude droht der Abriss – noch im August soll der Verein die Lokalität räumen. Nun haben Hausbesetzer am Mittwochabend die Räume erobert und hängen Banner aus dem Fenster. Die Slogans „Der wunsch nach neuen Räumen macht sich stark“ -„feministisch Raum nehmen“ – „sich neue Räume in der Stadt zu nehmen macht die Menschen stark“ sind dort zu lesen. Konkret fordern die Hausbesetzer bezahlbare Wohnungen in München.

 

 

 

Foto: Kerem Schamberger