Polizeiauto, © Symbolfoto

Herrmann: Mindestens 1700 „Reichsbürger“ in Bayern

Der sogenannten „Reichsbürger“-Bewegung werden in Bayern derzeit mindestens 1700 Menschen zugerechnet, 1600 weitere Personen werden aktuell noch von den Behörden überprüft.

 

Der  Staat geht hart gegen diejenigen vor, die ihn nicht anerkennen wollen. Mit Razzien, Beschlagnahmungen und Überprüfungen sollen weitere Gewalttaten verhindert werden. Nun wurde bekannt, dass mindestens 1700 sogenannte Reichsbürgerinnen und Reichsbürger in Bayern leben.

 

Diese Zahlen nannte Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Mittwoch im Innenausschuss des Landtags. Dem „harten Kern“ rechnen die Behörden demnach 150 bis 200 Menschen zu. In 40 Fällen seien die Betroffenen eindeutig der rechtsextremistischen Szene zuzuordnen, sagte Herrmann.

 

Sogenannte „Reichsbürger“ erkennen die Bundesrepublik nicht als Staat an. Stattdessen behaupten sie, das Deutsche Reich bestehe bis heute fort. Sie sprechen Grundgesetz, Behörden und Gerichten die Legitimität ab und akzeptieren keine amtlichen Bescheide.

 

bn/dpa