Mehrere Hunde in München - Tipps für Besitzer, © Symbolfoto

Hitze im Auto: Lebensgefahr für alle Vierbeiner

Immer wieder sterben Hunde bei Hitze im Auto. Deswegen sollten alle Besitzer jetzt im Sommer besonders auf ihre Vierbeiner aufpassen – und alle anderen wissen, wie sie im Notfall helfen können.

 

Es sollen manchmal nur 5 Minuten sein, die man zum Einkaufen braucht. Für diese kurze Zeit denken viele Hundebesitzer, dass sie ihre Tiere im Auto lassen können. Manchmal dauert es dann aber einfach doch etwas länger – und der Hund wird im Auto vergessen.

 
Diese Gedankenlosigkeit kann allerdings gravierende Folgen für die Vierbeiner haben. Vor allem im Sommer kann sich das Auto extrem aufheizen – egal, ob es direkt in der Sonne steht oder im Schatten abgestellt wurde. Hunde leiden darunter besonders. Anders als Menschen können sich Hunde nicht über Schwitzen abkühlen und können daher in der Hitze des geschlossenen Autos ihre Körpertemperatur nicht mehr regulieren. Damit drohen den Tieren dann Sauerstoffmangel, Kreislaufprobleme  und im schlimmsten Fall ein Herzschlag.

 
Trotz aller Warnungen kommt es dennoch häufig vor, dass die Tierhalter ihren Hund im Fahrzeug zurücklassen. Was soll man jetzt tun, wenn man an einem heißen Tag beim Vorbeigehen einen Hund im geschlossenen Auto leiden sieht?

 
Als Erstes sollte man natürlich versuchen, den Fahrer des Wagens zu finden. Falls dieser nicht schnell genug auffindbar ist, informieren Sie umgehend die Polizei, da diese rechtlich dazu befugt ist, das Auto zu öffnen und den Hund zu befreien. Selbst zur Tat schreiten und eine Scheibe des Autos einzuschlagen, sollte man erst einmal vermeiden, denn das gilt als Sachbeschädigung und kann mit einer Strafanzeige verfolgt werden. Wenn die Verfassung des Hundes allerdings so schlecht ist, dass jegliche andere Hilfe zu spät kommen würde, sollte man sofort selbst helfen. Um sich abzusichern, ist es aber auf jeden Fall sinnvoll, vorher ein Foto von der Lage zu mache, oder Zeugen hinzuzuziehen.

 

 

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jl