Baden an der Isar im Sommer

Hitzewelle rollt an – diese Tipps solltet ihr bei extremen Temperaturen beachten

36 Grad und es wird noch heißer…. Ganz Deutschland steht diese Woche eine Hitzewelle bevor. Wir in München dürfen die nächsten Tage mit 29 bis 32 Grad rechnen. Doch während die einen sich über den Hochsommer freuen, macht anderen die extreme Hitze zu schaffen.

Wir haben die besten Tipps zusammengefasst, wie Ihr die Hitzewelle gut übersteht und möglichst „cool“ bleibt.

 

Kreislauf & Körper:

Vor allem für Kinder, kranke, und ältere Menschen kann extreme Hitze gefährlich werden. Aber auch gesunde Menschen sollten sich bei Temperaturen ab 30 Grad körperlich nicht zu sehr anstrengen. Wichtig ist es deshalb körperliche Aktivitäten, so wie Einkäufe, Sport, etc. auf die kühlen Morgenstunden zu verlegen und über den Tag hinweg ausreichen zu trinken (ca 3 Liter am Tag). Denn wird der Körper überanstrengt, droht im schlimmsten Fall Dehydrierung oder ein Hitzeschlag. Verbringt man viel Zeit draußen, sollte außerdem auf Sonnenschutz geachtet werden, so zum Beispiel eine Kopfbedeckung und Sonnencreme.

 

Sport:

Alle Sportjunkies, die trotz Hitze nicht auf ihr Workout verzichten wollen, sollten versuchen, dies in den frühen Morgenstunden zu erledigen. Dann ist die Ozonbelastung noch am geringsten und es ist noch nicht zu heiß. Zwischen 11 und 17 Uhr sollte kein Sport getrieben werden, da bei Hitze das Herz deutlich schneller als normal schlägt, und es zu einem Kreislaufkollaps kommen kann. Natürlich gilt auch hier: ausreichend trinken. Wichtig ist auch: nicht zu sehr übertreiben und es langsam angehen lassen. Tritt Schwindel oder Übelkeit auf, sofort mit dem Training aufhören

 

Essen:

Wenn es sehr heiß ist, schwindet oft auch der Appetit. Trotzdem sollte dem Körper neben Flüssigkeit auch genügend Nahrung zugeführt werden, damit der Kreislauf aufrecht erhalten werden kann. Gut sind viele kleine Portionen über den Tag verteilt, denn das Verdauen von großen Mahlzeiten strengt den Körper zusätzlich an. Besonders gut eignen sich hierfür Obst, wie Beeren oder Melone, und Gemüse. Fettreiche Speisen fördern das Schwitzen, genauso wie Kaffee. Bei Getränken werden neben Wasser, Tee und verdünnte Fruchtsäfte empfohlen. Alkohol darf natürlich konsumiert werden – allerdings sollte man nicht zu viel davon trinken. Denn in der Sonne ist die Wirkung oft stärker, außerdem dehydriert der Körper schneller. Beim Feierabendbier- oder Wein also doppelt aufpassen.

 

Lüften:

Da in Deutschland eher wenige Wohnungen und Häuser mit Klimaanlage ausgestattet sind, ist es wichtig regelmäßig durchzulüften. Dies macht allerdings nur nachts und in den frühen Morgenstunden Sinn, wenn es einigermaßen abkühlt. Tagsüber gilt: Fenster schließen und so gut wie möglich mit Jalousien oder Rollos verdunkeln, so wird es nicht allzu heiß.

 

Schlafen:

Ist es abends heiß im Schlafzimmer fällt auch das Schlafen schwer. Eine kühle Dusche vor dem zu Bett gehen kann dabei helfen, vor allem wenn man sich nicht vollständig abtrocknet. Kühle (oder gar keine) Schlafkleidung kann zusätzlich kühlen. Auch bei den Materialien gibt es Unterschiede: wer sein Bett mit Satin-Wäsche bezieht, schwitzt beispielsweise weniger.

 

Autofahren:

Ins überhitzte Auto zu steigen, kann eine regelrechte Qual werden. Kein Wunder: die Innentemperatur kann in der Sonne auf zu 60 Grad steigen. Durch einen Parkplatz im Schatten kann dem entgegengewirkt werden, außerdem sollte nicht auf trockenen Wiesen geparkt werden. Während dem Fahren sollte die Lüftung oder Klimaanlage laufen, um abzukühlen. Ist man schnell unterwegs, sollte besonders auf der Autobahn auf Hitzeschäden, zum Beispiel “Blowups“ auf der Fahrbahn geachtet werden.

 

Also, liebe Münchner: Geht nicht zu viel in die pralle Sonne, achtet auf unsere Tipps, und vor allem: hört auf Euren Körper!