Hoeneß-Erpresser äußert sich

Der mutmaßliche Erpresser von Uli Hoeneß hat sich in der Untersuchungshaft zu den Vorwürfen gegen ihn geäußert. Zum Inhalt hielt sich die zuständige Staatsanwaltschaft München II am Mittwoch allerdings bedeckt. «Es spricht sehr viel dafür, dass Anklage erhoben wird», sagte ein Sprecher der Behörde nur.

 

Die Ermittlungen sollen zügig zu Ende gebracht werden. Bei versuchter Erpressung drohen bis zu fünf Jahre Gefängnis. Der 50-jährige Ex-Häftling soll von Hoeneß 215 000 Euro verlangt und ihm mit schweren Konsequenzen in seiner bevorstehenden Haftzeit gedroht haben. Er habe gute Kontakte in alle bayerischen Gefängnisse.

 

Bei der geplanten Geldübergabe in München wurde er am Samstag von der Polizei festgenommen.

 

 

jn / dpa