Die beschlagnahmten Welpen, © Tierschutzverein München e.V.

Illegaler Welpenhandel: Polizeieinsatz in Ramersdorf

In Ramersdorf gab es wieder einen Fall von illegalem Welpenhandel. Insgesamt wurden fünf Hunde beschlagnahmt und ins Münchner Tierheim gebracht.

 

 

Am Samstag traf eine „Interessentin“ auf zwei Kroaten, welche im Internet Hunde zum Verkauf angeboten hatten. Vor Ort boten die beiden ca. neun Wochen alte Hundewelpen der Rasse Akita Inu zum Kauf an, welche offensichtlich illegal eingeführt wurden. Was die Verkäufer allerdings nicht wussten: Die angebliche Interessentin kannte sich mit diesem Thema wohl besser aus als sie vermutet hätten. Denn sie kam dahinter, dass die insgesamt fünf Hundewelpen nicht geimpft waren und somit ein Verstoß gegen das Seuchenschutzgesetz vorlag.

 

Von der Interessentin wurde schließlich die Polizei hinzugezogen. Die fünf Hundewelpen kamen ins Tierheim in die Quarantäne-Station. Nach Entrichtung einer Sicherheitsleistung wurden die beiden Kroaten, welche keinen festen Wohnsitz in Deutschland haben, vor Ort entlassen.

 

Wie das Münchner Tierheim auf Anfrage mitteilte, seien die Hunde in einem guten Zustand.