Im Fokus der Jäger: Zu viele Wildschweine in Bayern

In Bayern gibt es immer mehr Wildschweine. Daher haben die bayerischen Jäger in der vergangenen Jagdsaison fast 66 000 Wildschweine erlegt – so viele wie noch nie. Das teilte Landwirtschaftsminister Helmut Brunner (CSU) heute in München mit. Das zeige, dass der Bestand an Schwarzwild im Freistaat steige und Wildschweine weiter intensiv gejagt werden müssten.

 

Denn zu viele Wildschweine (auch Schwarzwild genannt) haben negative Auswirkungen: Sie schaden der Landwirtschaft und sind für gefährliche Wildunfälle verantwortlich. Außerdem gelten sie als Überträger der Schweinepest. Um diese Probleme in den Griff zu bekommen, müsse die Zahl der Tiere dringend deutlich reduziert werden, sagte Brunner. Für das kommende Jahr rechnet er bei den Wildschweinen mit einem Zuwachs um 300 Prozent.

 

dpa / lby

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