Insolvenz: Weltbild und Hugendubel trennen sich

Rettung für die Verlagsgruppe Weltbild.

Im Insolvenzverfahren des katholischen Unternehmens und tausender Arbeitsplätze wurde nun ein wichtiger Schritt getan. Nach achtjähriger Kooperation mit der Buchhändlerfamilie Hugendubel trennen sich nun die Wege der beiden Unternehmen. Wie Weltbild am Freitag mitteilte, werden die cirka 300 Buchhandlungen, die bisher gemeinsam unter einem Dach der Finanzholding DBH betrieben wurden, voneinander gelöst. Rund 3 100 Mitarbeiter in ganz Deutschland sind von diesem Schritt betroffen. Zudem wurden die 220 Weltbild-Filialen vomAmtsgericht unter ein Schutzschirmverfahren gestellt. Dieses ermöglicht die Sanierung eines Unternehmens mit aus dem Insolvenzrecht bekannten Methoden.

rr/dpa