Ziviles Polizeiauto mit Haltekelle, © Symbolfoto

Italiener erwischt: Mit Falschgeld und Sexvideos über die A8

Am Osterwochenende haben bayerische Schleierfahnder einen Italiener auf der A8 gestoppt. Sie entdeckten bei ihm Falschgeld und Sexaufnahmen – seine Begründung: er wollte sparen.

 

Es war Ostern, die Schleierfahnder aus Rosenheim machten ihren Job und waren auf der A8 unterwegs. Da fiel ihnen ein Citroen mit italienischem Kennzeichen auf. Darin: ein 55-jähriger Mann. Als sie ihn schließlich anhielten und kontrollierten, staunten die Beamten nicht schlecht über das, was sie fanden:

 

Falschgeld als Glücksbringer

 

In seinem Portenmonnaie befand sich zunächst eine totalgefälschte 50-Euro-Banknote, die, wie der Bankkaufmann meinte, als Souvenir und Glücksbringer gedacht war. Den Schein hatte er am Bankschalter von einem Kunden einbezahlt bekommen, wollte sich den Schriftverkehr sparen und steckte das Falsifikat in Absprache mit dem Kunden privat ein.

 

Sexvideos weil er sparen wollte

 

Es kommt noch kurioser: im Seitenfach des Autos fanden die Schleierfahnder außerdem eine kleine Pralinenschachtel mit mehreren Löchern. Im Innern befand sich statt süßer Kostbarkeiten eine Minikamera und mehrere Datenträger. Nach Grobsichtung der Aufnahmen zeigte sich der 55jährige Italiener als „Darsteller“ mit wechselnden Frauen beim Sex. Seine Erklärung: Bei den Frauen handelt es sich ausschließlich um Prostituierte aus Prag. Diese filmte er bei deren Liebesdiensten heimlich, da er sonst eine wesentlich höhere Entlohnung hätte zahlen müssen. Er wollte lediglich sparen! Auch versicherte er, die Filme nur für seinen Privatgebrauch produziert zu haben.

 

Dem Italiener droht jetzt eine Strafe, wegen Verdachts der Geldfälschung und der Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereiches durch Bildaufnahmen..