Ein Jogger bewarf einen Forstarbeiter mit einem Stein., © Foto: Polizei Germering

Jogger attackiert Forstarbeiter mit Stein

Auf einem Germeringer Feldweg ist am Montag, den 06. Februar, ein Forstarbeiter von einem Jogger angegriffen worden. Der bisher unbekannte Mann schlug zunächst auf das Auto des Forstoberinspektors ein und warf daraufhin einen Stein in Richtung Kopf des Mannes. Dieser konnte ausweichen und blieb unverletzt.

 

 

Gegen 12 Uhr ist es zu einem Vorfall auf einem Feldweg nahe der Augsburger Straße gekommen. Ein bislang unbekannter Jogger ärgerte sich offensichtlich darüber, dass ein 46 Jahre alter Forstarbeiter mit einem Auto auf dem Weg fuhr. Er beschimpfte den Mann und schlug auf die Motorhaube und den Außenspiegel des Wagens ein.

 

Der Forstbeschäftigte versuchte den Jogger von seiner Berechtigung zu überzeugen – allerdings vergebens. Auch ein Schild mit der Bestätigung lag sichtbar auf dem Armaturenbrett. Der eingeschüchterte Mann verständigte die Polizei. Der Jogger setzte währenddessen seinen Lauf fort.

 

Als der Oberinspektor mit seinem Dienstwagen kurze Zeit später an dem Jogger vorbeifahren wollte, hob dieser einen Stein auf und warf ihn aus knapp eineinhalb Metern Entfernung in Richtung Kopf des Mannes. Der Stein zerschlug das Seitenfenster des Wagens und streifte die Kopfstütze. Der Fahrer konnte ausweichen und wurde nicht getroffen. Er blieb unverletzt.

 

 

Der Jogger floh durch einen Entwässerungsgraben und über ein freies Feld in Richtung Puchheim. Wer Angaben zum beschriebenen Jogger machen kann, wird gebeten, sich bei der Germeringer Polizei unter der Nummern: 089-8941 57-110 zu melden.

 

Personenbeschreibung des Joggers

 

Ca. 180 cm groß, ca. 20-30 Jahre, schlank, schwarze Haare mit Locken, südländischer Typ, kein Bart, sprach akzentfreies Deutsch, bekleidet mit grauer Jogginghose, heller Kapuzenjacke mit roter Aufschrift, trug schwarze Kopfhörer, welche die Ohren komplett verdeckten. Besonderheit: sehr selbstsicheres provozierendes Auftreten, angeblich Kampfsportler.