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Johanniter Hilfsaktion: Weihnachtstrucker nach Südosteuropa

Jedes Jahr schicken die Johanniter mit sogenannten Weihnachtstruckern Hilfspakete nach Bosnien, Albanien und Rumänien. Die Pakete beinhalten Grundnahrungsmittel und Hygieneartikel für notleidende Menschen. 

 

Der Startschuss für die Sammelaktion fällt am 25.November. Bis dahin können Schulen, Kindergärten, Vereine und Firmen, sowie Privatleute Pakete mit Grundnahrungsmitteln und Hygieneartikeln packen und in den Dienststellen der Hilfsorganisationen abgeben.

 

Zwischen Weihnachten und Silvester werden dann die Pakete in den Johanniter-Weihnachtstruckern nach Albanien, Bosnien und Rumänien transportiert.

 

Die Zielgruppen sind Familien, die sozial schwach sind oder viele Kinder haben, Waisen, Kindergarten- und Schulkinder, Senioren, Menschen mit Behinderung, Besucher von Armenküchen, aber auch an Opfer von Blutrache oder Bewohner einiger Roma-Siedlungen.

 

Bild: Johanniter

 

Martin, Swoboda, Mitglied des Regionalvorstands der Johanniter-Unfall-Hilfe betont die Wichtigkeit dieser Aktion, sowohl für die Menschen in Not, als auch für uns: Für selbstverständlich gehaltene Dinge, wie zum Beispiel ausreichend zu Essen zu haben oder eine intakte Infrastruktur, sei für Menschen in anderen Teilen Europas nach wie vor etwas sehr Wertvolles.

 

Für den Inhalt der Pakete gibt es eine Packliste. Folgende Artikel sollen in ein Hilfspaket:

 

3 kg Zucker, 3 kg Mehl, 1 kg Reis, 1 kg Nudeln, 1 Liter Speiseöl in Plastikflaschen, 3 Packungen Multivitamin-Brausetabletten, 3 Packungen Kekse, 5 Tafeln Schokolade, 500 g Kakaogetränkepulver, 2 Duschgele, 1 Handcreme, 2 Zahnbürsten, 2 Tuben Zahnpasta sowie 1 kleines Geschenk für Kinder (z.B. Malblock und Stifte).

 

Letztes Jahr konnten mehr als 56.500 Hilfspakete mit insgesamt 45 Lkws in die Zielländer gebracht werden. Die Freude und Aufregung war bei den Empfängern, wie jedes Jahr, sehr groß.

 

Bild: Johanniter

 

Damit die Päkchen auch tatsächlich die Leute erreichen, die auf die Hilfe der Johanniter angewiesen sind, arbeiten die Johanniter laut Swoboda, mit langjährigen, zuverlässigen Partnern vor Ort, wie etwa Kirchengemeinden, Schulen, privaten Initiativen oder lokalen Partnerorganisationen zusammen.

 

Wo sich die nächstgelegenen Abgabestellen befinden und weitere Informationen findet ihr hier.

 

 

 

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