Bundespolizei nimmt Tatverdächtigen fest, © Symbolbild: Bundespolizei

Kein Fahrausweis – dann eskalierte die Situation

Ein 28-Jähriger griff am Donnerstagvormittag zwei Zugbegleiter im Regionalexpress körperlich an und verletzte einen dabei leicht.

 

München – Zwei 28 und 49 Jahre alte Zugbegleiter der Deutschen Bahn AG kontrollierten gegen 10:15 Uhr im Regionalexpress 4063 auf dem Weg von Passau nach München einen 28-Jährigen. Als die Zugbegleiter den Fahrausweis beanstandeten (unvollständig ausgefülltes Bayernticket) kam es zum Streit. Erst wurde der Mann verbal aggressiv, dann drohte er den DB-Mitarbeitern Repressalien gegen deren Familien an.

 

Die Situation eskalierte u.a. wegen Verständigungsschwierigkeiten, nachdem sich der Mann weigerte, seinen Ausweis vorzuzeigen. Der Täter stieß beide im Doppelstockwagen gegen ein Geländer als er seinen Fahrschein wieder zurückhaben wollte. Dabei erlitt der 28-jährige Zugbegleiter eine Verletzung am Finger. Der RE 4063 hatte durch den Vorfall erhebliche Verspätung. Bei der Ankunft in München nahm sich die Bundespolizei des Vorfalles an.

 

Der Mann befand sich in Begleitung eines 15-Jährigen. Dieser war als vermisst gemeldet und wurde dem Jugendamt zugeführt. Den Täter aber erwartet nun eine Strafanzeige wegen des Verdachts der Körperverletzung und Nötigung.

 

Pol/make