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„Kenai“ fährt gern S-Bahn – Bundespolizei kümmert sich um Fundhund

Tierischer Einsatz für die Bundespolizei! Am Donnerstagmorgen (8. März) reiste ein Mischlingshund herrenlos in einer S3 aus Holzkirchen kommend. Glücklicherweise konnte sein Besitzer schnell ermittelt werden.

 

Gegen 9:15 Uhr gaben Passanten am DB-Infopoint am Ostbahnhof einen herrenlosen Hund ab – er war zuvor in der S3 gefahren. Katrin Scheller, Diensthundeführerin der Bundespolizei, nahm sich des blinden Passagiers an.

 

„Kenai“ fuhr auch schon mal zur Ochensbraterei

 

Dank Halsbandinfo, das Halter- und Hundenamen sowie den Wohnort beider enthielt, konnte der Besitzer schnell ausfindig gemacht und informiert werden.Der 41-jährige Mann aus Furth, Gemeinde Oberhaching im Landkreis München, gab an, „Kenai“ würde gerne S-Bahn fahren. Der Mischlings-Setter mit Hovawart- und Spitzverwandtschaft nutzte – nicht zum ersten Mal, die sich ihm bietende Gelegenheit. Unerklärlicherweise steigt er immer am Bahnsteig Richtung München ein. Vielleicht auch deswegen, mutmaßt der 41-jährige Besitzer, weil er „Kenai“ bei einem seiner ersten Ausflüge an der Ochsenbraterei abholen musste.

 

© Foto: Bundespolizei

 

Rundumversorgung – inklusive Artgenossen

 

Am Revier am Ostbahnhof betreute Polizeihauptkommissarin Scheller Fundhund „Kenai“ bis zur Abholung durch sein Herrchen. Dieser besitzt den Mischlingssetter, der ursprünglich aus der Slowakei stammte, seit rund 15 Jahren. Der Further freute sich sehr, dass es „Kenai“ gut ging und er bei der Bundespolizei eine Rundumversorgung genießen konnte. Auch Diensthund „Keks“ (belgischer Malinois) war die Abwechslung, einmal einen nicht dienstlichen Gefährten kennenlernen zu dürfen, anzumerken.

 

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