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Königliche Privilegien: Mithäftlinge sauer wegen „Spezialbehandlung“ von Uli Hoeneß

In der JVA Landsberg herrscht laut stern-Informationen großer Unmut. Weil Uli Hoeneß „wie ein König“ in dem Gefängnis behandelt werden soll, seien sowohl Mithäftlinge, als auch manche Wärter erbost. Angeblich müssen sie wegen seinen Besuchen Überstunden schieben.

 

 

Ein Mithäftling von Uli Hoeneß soll sich an den stern gewand haben und über eine zwei Klassen-Gesellschaft in der JVA-Landsberg klagen. In einem Video des Nachrichtenmagazins berichtet ein Reporter von einigen Details der angeblich massiven Sonderbehandlung des verurteilten EX-FCB-Präsidenten.

 

 

Mithäftlinge sind sauer

 

Die Rede ist von einer „unglaublichen Liste von Vergünstigungen und Spezialbehandlungen“. Immernoch soll Hoeneß in einer Zelle in der Krankenstation sitzen – eine Doppelzelle, die er alleine belege, inklusive eines Trimm-Dich Fahrrads, Fernseher und mehrerer Zeitungs-Abos.

 

Der Informant habe sich an den stern gewandt, da im Gefängnis ein großer Unmut herrsche. Laut ihm sein Uli in Landsberg „so etwas wie ein König, er regiere den Knast.“

 

Wärter müssen wegen Hoeneß Überstunden machen

 

Auch einige Wärter seien unzufrieden. Weil der EX-Bayern-Präsident zu spätern Uhrzeiten Besuch empfange, müssten diese Überstunden machen, heißt es weiter.

 

 

Unterdessen berichtet die tz von namhaften Besucher in der JVA Landsberg. Zum Beispiel Edmund Stoiber sei bereits zweimal bei ihm gewesen.

Uli Hoeneß war im März wegen Steuerhinterziehung von 28,5 Millionen Euro zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Anfang Juni trat er seine Gefängnisstrafe an.

Video: Rundgang in der JVA Landsberg: