Kontrollen auf der diesjährigen Wiesn aufgrund von Terrorgefahr verschärft

100 Sicherheitskräfte mehr sollen dieses Jahr über das Oktoberfest patrouillieren und vor den Zelten werden Taschenkontrollen durchgeführt. Grund für diese erhöhten Sicherheitsmaßnahmen ist die allgemeine Terrorgefahr.

 

 

Schon Mitte vergangenen Oktobers, die Wiesn 2015 war gerade erst vorbei, wurden im Rathaus schon wieder die Sicherheitsdienstleistungen für die Jahre 2016 und 2017 vergeben. Aufgrund der allgemeinen Terrorgefahr haben die Behörden aber „dringend angeraten“, die Sicherheitsvorkehrungen für die Wiesn 2016 noch einmal deutlich zu erhöhen. So hat sich der Stadtrat zu Nachbesserungen des Sicherheitskonzeptes entschieden.

 

Das bedeutet nun für das anstehende Oktoberfest, dass es vor den Bierzelten verstärkt zu Taschenkontrollen kommen wird. Attentäter sollen so keine Chance haben, etwas in die Zelte zu schmuggeln, was nicht hinein soll. Für diese Kontrollen will die Stadt die Zahl der Wiesn-Ordner noch einmal um gut ein Viertel, der bereits geplanten Zahl, erhöhen.

 

Statt den geplanten 350, sollen dieses Jahr 450 Sicherheitskräfte über die Theresienwiese patrouillieren. Es soll vorläufig bei den Taschenkontrollen bleiben und ein Abtasten, wie es vor Fußballstadien üblich ist, wird nicht vorgesehen. Dies würde laut Wiesn Chef Josef Schmid zu weit gehen. Komplett ausschließen möchte er aber auch diese Sicherheitsmaßnahme nicht. Vorläufig soll es aber bei den Taschenkontrollen bleiben. Bislang gibt es zwar keine Hinweise auf eine konkrete Gefährdung, die Stadt müsse sich aber schon jetzt für den Millionenansturm Ende September rüsten.

 

mm