Lage stabil – dennoch gestern wieder rund 5.000 neue Flüchtlinge

Die Lage am Münchner Hauptbahnhof hat sich trotz weiterhin sehr hoher Ankunftszahlen deutlich stabilisiert. Am Mittwoch kamen wieder 4000 Flüchtlinge an. Damit ist die Zahl der in München ankommenden Flüchtlinge jetzt schon so hoch wie im Jahr 2014. Erste Aufnahmeeinrichtungen werden aber wieder geschlossen.

 

München – Dank einer verbesserten Kommunikation auch mit den Grenzbehörden in Österreich und Ungarn erklärt die Regierung von Oberbayern die Lage am Hauptbahnhof für „deutlich weiter stabilisiert“. Vor allem aber liefen die bundesweiten Weiterleitungen jetzt deutlich zügiger, sagt Regierungspräsident Christoph Hillenbrand.

 

„Weitere Drehkreuze neben München zur direkten Weiterleitung der Asylsuchenden wären aber nach wie vor eine enorme Hilfe für das Drehkreuz München und die Weiterleitung der zu Tausenden hier eintreffen den Asylsuchenden. Damit würde diese nationale Herausforderung endlich auf mehrere Schultern verteilt“, so Hillenbrand weiter.

 

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Insgesamt kamen am gestrigen Mittwoch wieder um die 5.000 Asylsuchenden am Münchner Hauptbahnhof an. Damit sind seit Anfang September rund 34.000 Asylbewerber hier eingetroffen. Das sind ein wenig mehr als im ganzen letzten Jahr 2014. Seit Anfang 2015 sind es mehr als 100.000 Personen.

 

Wieviele es in den kommenden Tagen werden, ist kaum abzuschätzen, da sich laut polizeilicher Meldungslage aber aktuell bis zu 7000 Personen von Ungarn in Richtung österreichische Grenze bewegen.

 

Die Regierung von Oberbayern hat wegen der stabilisierten Lage nun sogar die eine oder andere Unterkunft geschlossen, wie die Turnhalle des Münchner Luisengymnasiums. Sie wird für das  bevorstehende Schuljahr gebraucht. Insgesamt stehen derzeit rund 3.800 Notplätze zur Verfügung. Zugleich werden derzeit andere große Kapazitäten für hunderte neue Kurzschlafplätze geschaffen.

 

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