Leichenfund – Noch immer keine heiße Spur

Auch fünf Tage nach dem Fund einer Frauenleiche in der städtischen Kompostieranlage in München tappt die Polizei weiter im Dunkeln.Die tote war am Freitag, 4. Januar auf einer Senkgrube geborgen worden. Ein Mitarbeiter der Kompostieranlage hatte die Tote einer Eisdecke entdeckt. Wie sie auf das Gelände geriet, gab der Polizei Rätsel auf.

 

Fremdeinwirkung bei der Todesursache kann die Polizei ausschließen – die Tote ist ertrunken. Ob das in Verbindung mit einer Betäubung gebracht werden kann, ist noch nicht geklärt.

 

«Es gibt nichts Neues», sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch. Die Identität der Frau, die auf 20 bis 25 Jahre geschätzt wird, sei weiter unklar. Die Polizei geht davon aus, dass die Leiche schon rund zwei Wochen lang in dem Becken lag.

«Wir sind weiterhin auf Mithilfe aus der Bevölkerung angewiesen», sagte der Polizeisprecher.

 

Die tote Frau ist etwa 1,60 Meter groß und schlank. Sie hatte dunkelblondes langes Haar und war mit Jeans, dunkelblauen Stiefeletten und einem khakifarbenen Shirt bekleidet.

 

Hinweise nimmt jede Polizeistelle entgegen.

 

 

jn / dpa