Panorama: Blick über München

Lösung zum Bilderrätsel: Haben Sie alles erkannt?

Hier finden Sie die Auflösung zu unserem Bilderrätsel. Zu jedem Bild gibt es selbstverständlich eine kleine, interessante Erklärung. Falls Sie das Rätsel noch nicht gemacht haben, können Sie das natürlich gerne noch nachholen. 

 

 

Hier geht es zu dem Bilderrätsel.

 

Nun die Lösungen zu den einzelnen Detailaufnahmen:

 

1. Maibaum auf dem Viktualienmarkt

 

 

Dieser wird traditionell am 1. Mai aufgestellt. Auch wenn am Viktualienmarkt unüblich, Maibaumdiebe in örtlichen Regionen scheuen keine Kosten und Mühen, den Maibaum eines anderen Ortes oder Gemeinde zu entführen und anschließend eine hohe Auslösesumme zu fordern. Traditionell ist diese Auslöse kein Geldbetrag, sonder gutes bayrisches Bier. Das Aufstellen und das Fest drumherum sind jedes Jahr ein großes Spektakel für die Bevölkerung in und um München.

 

 

2. Statue auf dem Sockel der Mariensäule

 

Kommt ein vierter verkaufsoffener Sonntag?, © Mariensäule am Marienplatz

 

Die Statue kann auf dem Marienplatz gefunden werden. Auf dem Sockel der Mariensäule befinden sich vier der sogenannten Bronzeputten. Die Engelskinder stehen im Kampf mit als Tieren oder Fabelwesen dargestellten Menschheitsplagen. Der Löwe verkörpert den Krieg, der Basilisk die Pest, der Drache den Hunger und die Schlange den Unglauben.

 

 

3. Hofgartentor

 

 

Das Hofgartentor befindet sich direkt am Odeonsplatz und bildet den Abschluss zum Hofgarten. Das Tor ist Teil der Residenz. Der Hofgarten ist ein beliebter Ort zum Entspannen. Er ist im Barockstil angelegt.

 

 

4. Fußabdruck in der Frauenkirche

 

Die Münchner Frauenkirche , © Ein Münchner Wahrzeichen - die Frauenkirche

 

Bei dem Fußabdruck handelt es sich um den Abdruck des Teufels in der Frauenkirche, so zumindest die Sage. Der Teufel habe laut der Sage mit dem Baumeister einen Pakt geschlossen, zum Austausch seiner Hilfe beim Bau der Frauenkirche bekomme er die erste Seele der Person, die die Kirche betrete. Als die Kirche fertiggestellt war, wollte der Teufel seinen Lohn einfordern, doch der Baumeister beklagte sich, der Teufel habe schlechte Arbeit geleistet. Laut dem Baumeister habe der Teufel die Fenster vergessen. Als der Teufel sich sein Werk ansah, musste er feststellen, dass keine Fenster zu sehen waren. Vor Wut stampfte er auf, der Fußabdruck ist noch heute zu sehen.
Viel wahrscheinlicher ist jedoch, dass der Baumeister sich selbst mit dem Fußabdruck verewigt hat. Von diesem Punkt aus sind nämlich tatsächlich keine Fenster zu sehen. Ein paar Schritte weiter sind dann die hellen großen Fenster sichtbar, dies soll den Eintritt in die Kirche symbolisieren. Tritt man ein, so ist es scheinbar dunkel, nähert man sich Gott, so erhellt sich das Leben.

 

 

5. Max-Joseph Denkmal vor dem Nationaltheater 

 

Der Max-Joseph-Platz vor der Bayerischen Staatsoper

 

Bei diesem Foto handelt es sich um den Max-Joseph-Platz vor dem Nationaltheater. Das Denkmal zeigt „König Max“, wie er von seinen Untertanen genannt wurde. Max-Joseph I. wurde 1806 zum ersten König des Königreichs Bayern ernannt. Das Nationaltheater ist der Spielort der Bayerischen Staatsoper und des Bayerischen Staatsballetts.

 

 

6. Fischbrunnen auf dem Marienplatz

 

 

Der Fischbrunnen liegt im Zentrum von München. Um genauer zu sein, liegt der Brunnen vor dem Haupteingang des Neuen Rathauses auf dem Marienplatz. Am Aschermittwoch wäscht der Oberbürgermeister der Stadt, zusammen mit dem Stadtkämmerer, das leere Stadtsäckel im Wasser des Fischbrunnens. Damit soll sichergestellt werden, dass es im nächsten Jahr wieder gefüllt werden kann. Die Tradition des Geldbeutelwaschens geht bis ins 15. Jahrhundert zurück.

 

 

7. Kanonenkugel im Alten Peter

 

kanonenkugel im alten peter

 

Der Hintergrund der Kanonenkugel geht bis ins späte 18. Jahrhundert zurück. Als im April 1792 Österreich, Preußen und weiteren kleinen deutschen Staaten der Krieg durch den französischen König Ludwig XVI. erklärt wurde, begann der revolutionäre Krieg, der zur französischen Revolution führte. Die Kämpfe zwischen Österreich und Frankreich verbreiteten sich irgendwann auch auf deutsches Terrain. Nach einiger Zeit bekriegten sich die Österreicher und Franzosen auf dem Münchner Gasteig, wobei eine Kanonenkugel ungewollt in die Innenstadt fliegt und während einer Messe durch das Fenster der Peters Kirche in München in den Altarraum fliegt. Der Pfarrer bewahrte die Kugel auf und mauerte sie nachträglich in die Kirchenwand ein. Sie sollte als Mahnmal gelten.

 

 

8. Altes Rathaus am Marienplatz

 

 

Hier repräsentieren sich der Stadtrat und Münchens Oberbürgermeister. Im großen Saal werden Auszeichnungen verliehen, dieser kann jedoch auch für private Zwecke der Bürger gemietet werden. Der Wiederaufbau nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg fand in zwei Etappen statt: 1953 bis 1958 wurde der Saalbau restauriert. Der Ratssaal wurde erst im Jahre 1977 wieder aufgebaut.

 

 

9. Das Siegestor zwischen der Maxvorstadt und Schwabing

 

 

Hier trennt sich Münchens bekannte Leopoldstraße von der Ludwigstraße. Die Errichtung des Triumphbogens nach dem Vorbild des Konstantinsbogens in Rom, wurde im Jahre 1840 durch Ludwig I. in Auftrag gegeben. Er ist dem Bayerischen Heere gewidmet.