Im Luise-Kiesselbach-Tunnel gibt es eine große Party.

+++ Update +++ Sperrung Luise-Kiesselbach-Tunnel

Verkehrschaos in München. Am Donnerstagabend ist der Luise-Kiesselbach-Tunnel, eine der Haupt-Verkehrsadern in der Landeshauptstadt, gesperrt worden. Die Ursache war ein Fehlalarm. Es kam zu massiven Staus.

 

 

+++Update+++

Wie die Feuerwehr München heute meldete, wurde die Geduld der Autofahrer gleich zwei Mal binnen weniger Stunden im gestrigen Feierabendverkehr erheblich strapaziert. Jeweils ohne erkennbaren Grund hatten die Brandmeldeanlagen im Luise-Kiesselbach-Tunnel und wenig später im Brudermühltunnel ausgelöst. Die Einsatzkräfte der Münchner Feuerwehr kontrollierten dabei stets die betroffenen Bereiche und stellten daraufhin die Brandmeldeanlagen wieder zurück.

 

Der Verkehr für die Autofahrer konnte jedoch erst mit Verzögerungen von der Polizei frei gegeben werden. Mehrere Fahrzeuglenker hatten sich richtig verhalten und aufgrund der Feuermeldung im Tunnel ihre Fahrzeuge verlassen. Die Räumungsdurchsagen im Tunnel dienen der Sicherheit der Verkehrsteilnehmer, um sich in einem Schadensfall rechtzeitig in rauchfreie Bereiche retten zu können. Nach der Freigabe der Tunnel durch die Feuerwehr, wurden die Fahrzeuglenker aufgefordert wieder zu ihren Pkws zu gehen und diese aus dem Tunnel zu fahren.

 

Im abendlichen Berufsverkehr hat dies zu massiven Verkehrsbehinderungen geführt.

 

Im Falle eines Brandes in einem Tunnel empfiehlt die Feuerwehr:

  • Fahren sie bei einer Rauchentwicklung nicht mehr in den Tunnel ein
  • Halten sie die Anfahrtswege der Einsatzkräfte frei
  • Fahren sie bei Stau nicht zu nahe auf und bilden sie eine Rettungsgasse
  • Rufen sie den Notruf 112, bzw. betätigen sie einen Druckknopfmelder
  • Wenn sie sich bereits im Tunnel befinden, verlassen sie ihr Fahrzeug und folgen sie zu Fuß der Fluchtwegbeschilderung zur nächsten Fluchttür in die andere Tunnelröhre oder zum Tunnelausgang
  • fordern sie auch andere Verkehrsteilnehmer zum Verlassen des Tunnels auf