makler wollen streiken

Makler sagen Streik ab

Die Immobilienmakler wollten streiken und kaum jemanden juckt’s: Am Freitag sollten weder Mietverträge unterschrieben werden, noch sollten Wohnungsbesichtigungen stattfinden – wegen des geplanten „Bestellerprinzips“. Doch jetzt wurde der Streik abgesagt.

 

 

Schon lange wird diskutiert, ob Makler künftig von demjenigen bezahlt werden, der sie auch engagiert. Geht es also nach einigen Plänen der Regierung in Berlin, werden Hausbesitzer, bzw. Vermieter künftig den Makler bezahlen müssen und nicht mehr die Mietinteressenten.

 

Genau das mag den Maklern allerdings nicht so recht in den Kram passen. Sie befürchten, dass mit dem neuen „Bestellerprinzip“ von weniger Vermietern ein Auftrag kommen wird, weil sie ihre Wohnungen und Häuser selbst an den Mann bringen werden.

 

Auch in München: Streiks für diesen Freitag geplant

Deshalb sollte ursprünglich am Freitag gestreikt werden und es weder Abschlüsse von Mietverträgen, noch Wohnungsbesichtigungen geben. (An diesem Tag wird auch der Vorschlag in der Regierung behandelt.) Wie der Bundesverband der Immobilienwirtschaft sagte, sei man zuversichtlich, dass die Makler mitmachten. Jetzt stellte sich allerdings heraus, dass nur ein drittel dafür gestimmt hatte. Damit ist der Streik abgesagt.

 

Makler werden nicht wirklich ernst genommen

So wirklich ernst nimmt die Markler allerdings kaum jemand, ob sie nun streiken oder nicht. Viele Mietinteressenten haben nämlich kaum ein Problem damit, wenn sie künftig nicht mehr die Provision bezahlen müssen. Bei Twitter jedenfalls sind die Reaktionen relativ eindeutig: